Warum der Nutri-Score für Hersteller und Gastronomie relevant ist
Der Nutri-Score hat sich in der EU als zentrales Gesundheitslabel etabliert. Laut einer repräsentativen GfK-Umfrage (2024) achten über 70 % der Verbraucher:innen beim Einkauf auf den Nutri-Score, 47 % bevorzugen Produkte mit A oder B.
Für Lebensmittelhersteller ist die Optimierung dieses Scores daher ein strategischer Hebel – sie steigert Sichtbarkeit, Vertrauen und Absatz.
Frische Spirulina als natürlicher Nutri-Score-Booster
Frische Spirulina (Limnospira sp.) bietet eine besondere Kombination aus Eigenschaften, die direkt in die Logik des Nutri-Score-Algorithmus einzahlen. Anders als isolierte Zutaten adressiert sie mehrere positive Bewertungsparameter gleichzeitig – ohne zusätzliche deklarationspflichtige Stoffe.

Der Nutri-Score berücksichtigt:
- Negative Faktoren: Energie, gesättigte Fettsäuren, Zucker, Natrium
- Positive Faktoren: Protein, Ballaststoffe sowie der Anteil an Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Nüssen
Frische Spirulina wirkt hier auf mehreren Ebenen:
- hoher natürlicher Proteingehalt
- relevanter Ballaststoffanteil
- offizielle Klassifizierung von Algen als Gemüse im Nutri-Score-System
- gleichzeitig sehr geringe Anteile an Zucker, gesättigten Fettsäuren und Natrium
Bereits bei Anteilen von rund 30–40 % frischer Spirulina-Biomasse konnten Produkte im Nutri-Score um bis zu zwei Stufen verbessert werden – etwa von D auf B.
Entscheidend dabei:
Die Verbesserung entsteht nicht durch Rechentricks, sondern durch eine reale Verschiebung der Nährwertparameter im Produkt.

Relevanz für B2B, Gastronomie und Endkund:innen
- Lebensmittelhersteller profitieren von einer klar messbaren Verbesserung der Kennzeichnung ohne sensorische oder technologische Kompromisse.
- Gastronomie & Gemeinschaftsverpflegung können bestehende Konzepte aufwerten, ohne Rezepte vollständig neu zu denken.
- Endkund:innen erhalten Produkte mit transparenter, nachvollziehbarer Nährwertlogik.
Fazit
Frische Spirulina ist kein Zusatzstoff und kein isolierter Nährstoffträger. Sie fungiert als funktionaler Rohstoff, der mehrere Nutri-Score-relevante Dimensionen gleichzeitig positiv beeinflusst. Damit eröffnet sie neue Spielräume für eine natürliche, messbare und wirtschaftlich relevante Nutri-Score-Optimierung.
